Geschichte
6. January 2010 von Patrik
Geschichte des Projekts
Den Skatern in Köniz wurde noch nie eine richtige Plattform geboten, ihren Sport auszuüben. Mit etlichen Briefen versuchten sie die Gemeinde darauf aufmerksam zu machen, dass ein Skatepark in Köniz fehle, doch diese verwies nur immer wieder auf die „mobile Skateanlage“ (mittlerweile verkauft), die man mit einem Skatepark vergleichen kann, wie ein Bobby Car mit einem Auto. Sie war also nicht für viel. Leider hörten wegen diesen Umständen viele junge Leute auf zu Skaten.
Im Jahr 2005 wurde das Anliegen dann vor das Jugendparlament Köniz (Jupa) getragen. Dieses schenkte dem Wunsch Beachtung und bildete eine Arbeitsgruppe um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Als erstes wurde ein Standort gesucht, doch schon das erwies sich als schwierig. Wo gab es eine genügen grosse Fläche, die nicht zu weit ausserhalb liegt und gut zu erreichen ist? Solche Plätze sind rar.
Es Ergab sich aber eine tolle Lösung: Da der Liebefeld-Park gerade in Planung war, wurde noch eine Attraktion gesucht, die dort hinein passte. Diese Gelegenheit liess sich die Arbeitsgruppe nicht entgehen und stellte der Park-Kommission das Projekt „Skatepark im Liebfeld-Park“ vor. Diese war begeistert von der Idee und reservierte auf dem Plan eine Fläche von 17m x 72m für den skatepark. Zudem genehmigte das Parlament eine Anschubfinanzierung von Fr. 50‘000.-.
Als nächstes wurde mit der Firma Bowl Constructions GmbH Kontakt aufgenommen und ein Vorprojekt in Auftrag gegeben. Parallel dazu wurde Angefangen, nach Sponsoren zu suchen. Im Februar 09 konnte als weiteres Element der Verein „Park im Park“ gegründet werden. Als Auftakt dazu wurde ein Informationsabend für den Gemeinderat, das Gemeindeparlament und die Medien organisiert, der über das weitere Vorgehen aufgeklärt hat.
Sozusagen als „Zwischenprojekt“ wurde im Sommer 09 eine neue Miniramp auf dem Schulareal Hessgut im Liebefeld realisiert. [Link] Die Freude der Jugendlichen ob dieser neuen Freizeitmöglichkeit zeigt die Notwendigkeit eines Skateparks auf.
An diversen Anlässen in Köniz z.B. dem Einweihungsfest des Liebefeld-Parks wurde die Bevölkerung auf das Projekt angesprochen. Die meisten Reaktionen waren sehr Positiv und motivierten die Projektgruppe weiterzumachen. Auch die Idee, symbolische Quadratmeter an die Leute zu verkaufen fand Anklang und so wurden über Fr. 7000.- eingenommen.
Zur Zeit ist die Arbeitsgruppe daran, Firmen für das Projekt zu gewinnen und so die Finanzierung zu sichern.